Igelhilfe im Kanton Schwyz

Conservazione del riccio e biodiversità nel Cantone di Svitto

Igelhilfe Schweiz è impegnata nella protezione dei ricci e nella promozione della biodiversità in Svizzera. L’obiettivo è diffondere la conoscenza degli habitat adatti ai ricci e sensibilizzare le persone sulla necessità di proteggere questi importanti animali selvatici.

In questa pagina troverai informazioni, suggerimenti e consigli sulla protezione dei ricci nel Cantone di Svitto. Sono incluse informazioni su giardini quasi naturali, habitat sicuri per i ricci e consigli pratici su come privati, comuni e centri di giardinaggio possono contribuire alla promozione della biodiversità.

I ricci sono una parte importante della nostra fauna autoctona. Tuttavia, sono sotto pressione a causa della perdita di habitat naturali, della manutenzione intensiva dei giardini e della crescente impermeabilizzazione delle superfici. Anche piccoli cambiamenti nel giardino o negli spazi pubblici possono contribuire a creare habitat adatti ai ricci.

Igel gefunden – was ist jetzt zu tun?

Nicht jeder Igel benötigt menschliche Hilfe. Ein gesunder Igel ist vorwiegend in der Dämmerung und nachts unterwegs. Beobachten Sie einen Igel tagsüber, bedeutet dies nicht automatisch, dass er krank ist. Handlungsbedarf besteht insbesondere, wenn der Igel:

Kontaktieren Sie vor dem Transport möglichst eine Igelstation. Die Station kann beurteilen, ob der Igel aufgenommen werden muss und ob aktuell ein Pflegeplatz verfügbar ist.

Bis zur Übergabe können Sie den Igel mit Handschuhen in eine ausreichend hohe Kartonschachtel setzen. Legen Sie Zeitungspapier und ein Handtuch hinein und stellen Sie die Box an einen ruhigen Ort. Bieten Sie frisches Wasser in einer flachen Schale an. Geben Sie dem Igel niemals Kuhmilch.

Igelstationen und Anlaufstellen für den Kanton Schwyz

Der Kanton Schwyz nennt für hilfsbedürftige Igel zwei bewilligte Anlaufstellen. Eine davon befindet sich im Kanton selbst, die zweite im benachbarten Glarnerland.

Natur- und Tierpark Goldau

Der Natur- und Tierpark Goldau betreibt eine Wildtierauffang- und Pflegestation. Kranke, verletzte oder geschwächte Igel werden nur nach vorheriger Anmeldung aufgenommen.

Für die erste medizinische Beurteilung von verletzten oder kranken Wildtieren verweist der Kanton Schwyz aktuell auf die Tierarztpraxis ParkVets in Goldau.

Natur- und Tierpark Goldau
Parkstrasse 40
6410 Goldau

Wildtierauffang- und Pflegestation: 041 859 06 06
E-Mail: info@tierpark.ch
Website: Natur- und Tierpark Goldau

Tierarztpraxis ParkVets: 041 855 44 33

Rufen Sie zuerst bei ParkVets oder der Wildtierauffangstation an. Die Fachpersonen beurteilen, ob der Igel medizinisch behandelt, an den Fundort zurückgebracht oder zur weiteren Pflege aufgenommen werden soll.

Bei einem schwer verletzten Igel sollte die Tierarztpraxis bevorzugt kontaktiert werden. Die Wildtierauffangstation ist keine jederzeit frei zugängliche Abgabestelle.

Igel-Hilfe Glarnerland

Die Igel-Hilfe Glarnerland wird vom Kanton Schwyz ausdrücklich als bewilligte Pflegestation für Igel aus dem Schwyzer Kantonsgebiet genannt.

Die Pflegestation befindet sich ausserhalb des Kantons. Eine Aufnahme muss deshalb unbedingt vor der Anfahrt telefonisch bestätigt werden.

Igel-Hilfe Glarnerland
Pflegestation Niederurnen

Telefon: 077 453 36 70
E-Mail: igelhilfeglarnerland@gmail.com
Website: Igel-Hilfe Glarnerland

Die 2021 gegründete Pflegestation verfügt gemäss Kanton Schwyz über fünf reguläre Pflegeplätze. Zusätzliche Überwinterungsmöglichkeiten bestehen in Bilten.

Die geringe Zahl an Plätzen zeigt, weshalb eine telefonische Voranmeldung zwingend notwendig ist. Bringen Sie einen geschwächten Igel nicht ohne Absprache über eine längere Strecke ins Glarnerland.

Die offizielle kantonale Übersicht finden Sie beim Kanton Schwyz – Wildtiere und Igel.

Verein Igel spürhund

Der Verein Naturschutzspürhunde Schweiz baut den professionellen Einsatz speziell ausgebildeter Hunde im Natur- und Artenschutz auf. Ein Schwerpunkt ist das zuverlässige Auffinden von Igeln vor Bauarbeiten, Rodungen und anderen Eingriffen in ihre Lebensräume. Die Ausbildung und Prüfungen der Hunde orientieren sich an internationalen Standards.

Sarah Küpfer
079 661 93 90
sarah@igelspürhund.ch

Adresse:
Solothurnstrasse 92
3303 Jegenstorf

Webseite:
igelspürhund.ch

Wenn die Igelstation nicht erreichbar ist:

Igel-Hilfe Schweiz
Telefon: 056 552 16 02
Montag bis Freitag, 10.00–12.00 Uhr und 13.00–16.00 Uhr
E-Mail: igelstation@igel-hilfe.ch

Pro Igel Helpline
Telefon: 0800 070 080
Täglich von 16.00–20.00 Uhr
Pro Igel – Igel in Not

TierRettungsDienst – 24-Stunden-Notruf
Telefon: 0800 211 222

Kantonspolizei Schwyz
Bei einem schwer verletzten Wildtier auf einer Strasse, nach einer Kollision oder bei einer akuten Verkehrsgefährdung:

Polizeinotruf: 117
Einsatzzentrale: 041 819 29 29

 

Bei kostenpflichtigen Notfallnummern können erhöhte Gesprächsgebühren anfallen.

Bei einem schwer verletzten Igel kann auch eine Tierarztpraxis oder Tierklinik kontaktiert werden. Fragen Sie vor der Anfahrt telefonisch nach, ob Igel beziehungsweise Wildtiere behandelt werden.

Stand: August 2026

Hinweis zu dieser regionalen Informationsseite

Diese Seite bündelt Informationen und Anlaufstellen zum Igelschutz im Kanton Schwyz. Sie stellt keine zusätzliche Igelstation und keine kantonale Behörde dar.

Die aufgeführten Pflegestationen und Tierschutzorganisationen sind selbstständige Einrichtungen. Zuständigkeiten, Erreichbarkeit und Aufnahmekapazitäten können sich kurzfristig ändern. Bitte nehmen Sie deshalb immer zuerst telefonisch Kontakt auf.

Kantonale Anlaufstellen

Das Veterinäramt ist insbesondere bei tierschutzrechtlichen Fragen, Meldungen über problematische Tierhaltungen oder Fragen zu bewilligungspflichtigen Pflegestellen die richtige kantonale Behörde.

Veterinärdienst der Urkantone

Für den Kanton Schwyz ist der gemeinsame Veterinärdienst der Urkantone zuständig. Dieser betreut neben Schwyz auch Uri, Obwalden und Nidwalden.

Der Veterinärdienst ist keine Igelstation und übernimmt normalerweise nicht die direkte Pflege einzelner Fundtiere. Bei einem verletzten oder kranken Igel sollte deshalb zuerst ParkVets, die Wildtierauffangstation Goldau oder die Igel-Hilfe Glarnerland kontaktiert werden.

Kontaktdaten

Veterinärdienst der Urkantone
Laboratorium der Urkantone
Föhneneichstrasse 15
Postfach 363
6440 Brunnen

Telefon: 041 825 41 51
E-Mail: sekretariat.kt@laburk.ch
Website: Laboratorium der Urkantone

Amt für Wald und Natur des Kantons Schwyz

Für den Schutz einheimischer Arten, Wildtierfragen und das kantonale Wildtiermanagement ist das Amt für Wald und Natur zuständig.

Bei einem einzelnen verletzten Igel sollte zuerst eine der genannten Pflege- oder Beratungsstellen kontaktiert werden. Das Amt ist keine reguläre Igelannahmestelle.

Kontaktdaten

Amt für Wald und Natur
Bahnhofstrasse 9
Postfach 1184
6431 Schwyz

Telefon: 041 819 18 35
E-Mail: afn@sz.ch
Website: Amt für Wald und Natur

Igelbeobachtungen im Kanton Schwyz melden

Beobachtungen können über die gesamtschweizerische Plattform Wilde Nachbarn eingetragen werden.

Solche Meldungen helfen dabei:

  • die bekannte Verbreitung der Igel zu ergänzen
  • regionale Wissenslücken zu erkennen
  • mögliche Gefahrenstellen zu dokumentieren
  • Grundlagen für spätere Untersuchungen zu schaffen
  • Veränderungen über mehrere Jahre zu beobachten

Notieren Sie nach Möglichkeit:

  • Datum und Uhrzeit
  • den genauen Beobachtungsort
  • den Zustand des Igels
  • besondere Gefahren am Fundort
  • nach Möglichkeit ein Foto aus sicherer Entfernung

Eine Beobachtungsmeldung ersetzt keine Notfallhilfe. Bei einem verletzten oder geschwächten Igel muss zusätzlich eine Fachstelle kontaktiert werden.

Wie viele Igel leben im Kanton Schwyz?

Für den Kanton Schwyz existiert derzeit keine wissenschaftlich gesicherte Gesamtzahl. Igel sind nachtaktiv, bewegen sich über mehrere Grundstücke und werden nicht flächendeckend gezählt.

Auch die Anzahl der in Pflegestationen aufgenommenen Igel erlaubt keine zuverlässige Hochrechnung. Eine hohe Zahl eingelieferter Tiere kann unterschiedliche Ursachen haben:

  • mehr verletzte oder geschwächte Tiere
  • eine grössere Bekanntheit der Pflegestationen
  • eine höhere Meldebereitschaft der Bevölkerung
  • ungünstige Wetterbedingungen
  • späte Würfe im Herbst
  • mehr Gefahren durch Verkehr und Gartengeräte
  • fehlende Nahrung oder Rückzugsorte

Für den Kanton Schwyz wurde bisher keine regionale Untersuchung veröffentlicht, die eine belastbare Igeldichte oder Populationsgrösse für das gesamte Kantonsgebiet liefert.

Auch das kantonale Fotofallenmonitoring liefert keine vollständige Igelzählung. Wildkameras können Vorkommen und Aktivitätsmuster dokumentieren, erlauben aber normalerweise keine flächendeckende Zählung einzelner Igel.

Auf der Website sollte deshalb keine geschätzte Gesamtzahl genannt werden. Seriöser ist die transparente Aussage, dass aktuell keine belastbaren kantonalen Bestandszahlen vorliegen.

Was über die Entwicklung bekannt ist

Der Europäische Braunbrustigel wird auf der Roten Liste der Schweiz als «potenziell gefährdet» eingestuft. Untersuchungen aus anderen Schweizer Regionen zeigen teilweise deutliche Rückgänge.

Auch das Amt für Wald und Natur des Kantons Schwyz nennt verschiedene Gefahren, die vermutlich zur negativen Entwicklung beitragen:

  • Verlust geeigneter Lebensräume
  • Zerschneidung der Landschaft
  • strukturarme Landwirtschaftsflächen
  • zunehmende Siedlungsverdichtung
  • dichter werdender Strassenverkehr
  • Hindernisse und Fallen im Siedlungsraum

Diese Hinweise erlauben jedoch keine konkrete Aussage darüber, um wie viele Tiere der Schwyzer Bestand abgenommen hat.

Der Kanton Schwyz als Lebensraum für Igel

Der Kanton Schwyz ist geprägt von Seen, Talebenen, Voralpen, Landwirtschaftsflächen, Dörfern und stark wachsenden Siedlungsräumen.

Igel leben vor allem in tieferen, wärmeren und strukturreichen Gebieten. Geeignete Lebensräume finden sie insbesondere in:

  • durchgrünten Wohnquartieren
  • naturnahen Privatgärten
  • Parks und Friedhöfen
  • Obstgärten
  • einheimischen Hecken
  • begrünten Böschungen
  • strukturreichen Dorfrändern
  • Übergängen zwischen Siedlungen und Landwirtschaftsflächen

Geeignete Siedlungsräume befinden sich beispielsweise in und um Schwyz, Goldau, Arth, Brunnen, Küssnacht, Lachen, Pfäffikon, Wollerau, Einsiedeln, Altendorf, Siebnen und Freienbach.

In höheren, steileren und kühleren Lagen sind Igel seltener anzutreffen. Entscheidend ist jedoch nicht nur die Höhenlage. Auch kleinräumige Strukturen, Nahrungsangebot, Temperatur und die Verbindung zwischen geeigneten Grünflächen spielen eine wichtige Rolle.

Gemeinsam Lebensräume im Kanton Schwyz schützen

Igelschutz funktioniert über Grundstücks- und Gemeindegrenzen hinweg. Privatpersonen, Gemeinden, Schulen, Unternehmen sowie Landwirtschafts- und Gartenbaubetriebe können dazu beitragen, sichere Wanderwege und Rückzugsorte zu erhalten.

Bei neuen Überbauungen und Umgestaltungen sollten nicht nur einzelne Grünflächen, sondern auch ihre Verbindung mit benachbarten Lebensräumen berücksichtigt werden.

Durchlässige Grundstücksgrenzen, unversiegelte Flächen, einheimische Pflanzen und sichere Ausstiegsmöglichkeiten helfen neben dem Igel auch Amphibien, Insekten, Vögeln und weiteren einheimischen Tierarten.

Siamo a tua disposizione anche telefonicamente e saremo lieti di aiutarti e consigliarti.

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Wildtierpflegerin der Igel-Hilfe Schweiz hält einen Igel im Arm

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